Küchentipps

SPARGELZUBEREITUNG

Grüner Spargel ist schnell zubereitet. Die Spargelstangen müssen nicht geschält werden und sind in fünf bis acht Minuten gar. Nur wenn die Spargelstangen dick sind, sollte der untere Teil mit dem Sparschäler geschält werden, da die Schale beim Zubereiten hart wird. Manchmal sind die Enden auch holzig, weshalb man einige Zentimeter abschneiden sollte.

DIE GURKE

Um Gurken zu entkernen, schneidet man sie der Länge nach in zwei Hälften und kratzt mit einem Teelöffel die Rille mit den Kernen bis zum Fruchtfleisch heraus.
Beim Einkauf gilt: Je fester die Gurke und die Schale sind, umso frischer ist sie. Gurken werden am besten im Kühlschrank gelagert. In Plastik eingewickelt trocknen sie nicht so schnell aus. Gurken reagieren empfindlich auf Kälte und sind deshalb nicht zum Einfrieren geeignet. Bei Minustemperaturen werden Gurken matschig.

Je nach Rezept sollte man Gurken nicht schälen, da die meisten Vitamine in der Schale stecken. Allerdings sind die Gurken dann aufgrund möglicher Pestizidrückstände gründlich zu waschen es sei denn Sie geben Bio-Gurken den Vorzug.

ZITRUSFRÜCHTE FILETIEREN

Die Zitrusfrucht oben und unten kappen, das heisst einen Deckel abschneiden. Die Frucht in einem grossen flachen Teller auf die Schnittfläche stellen, Schale in Streifen «bis auf das Fleisch» wegschneiden. Frucht immer wieder ein wenig drehen, bis die Schale entfernt ist. Mit dem Messer möglichst dicht an den weissen Trennhäutchen, welche die einzelnen Filets umschliessen, schräg einschneiden. Die Klinge drehen und so jedes Filet herauslösen.

CHINAKOHL

Bei Kauf eines Chinakohls sollten Sie darauf achten, dass die Blätter knackig und fest sind und der Strunk nicht braun verfärbt ist. Im Kühlschrank ist der Kohl, in Folie eingewickelt, bis zu 10 Tage haltbar. Ein grosser Chinakohl wiegt bis zu einem Kilogramm. Benötigt man nicht den ganzen Kohl für das Rezept, kann der Rest auch für warme Gerichte verwendet werden. Chinakohl eignet sich hervorragend als Zutat für Suppen, Wok- und Pfannengerichte. Reste des Kohlkopfs können auch kurz blanchiert etwa vier Monate tiefgekühlt werden.

GRANATAPFEL

Einen Granatapfel zu entkernen ist je nach Technik nicht einfach. So gelangen Sie ohne grosse Saftspritzer an die Kerne.
Den Granatapfel längs halbieren und eine grosse Schüssel mit Wasser füllen. Die Hälften unter Wasser auseinander brechen und die Beeren vorsichtig herauslösen. Die Beeren sinken zu Boden, die weissen Trennhäute schwimmen an der Oberfläche. Die schwimmenden Schalen können problemlos entfernt werden. Das Wasser anschliessend vorsichtig abgiessen. In der Schüssel bleiben die Granatapfelkerne zurück.

FEDERKOHL

Federkohl ist eine robuste Blattkohlart mit harten Blättern und je nach Sorte einem herben Geschmack. Ein erster Frost sorgt dafür, dass der Federkohl einen süsseren Geschmack entfaltet. Die Blätter können vor der Zubereitung vom Strunk abgezupft werden. Schneiden wird einfacher, wenn die Blätter vorher blanchiert werden.
Federkohl enthält übrigens mit 105 mg pro 100 g doppelt so viel Vitamin C wie Orangen und lässt sich roh in Smoothies mitmixen

FRÜHLINGSZWIEBEL

Frühlingszwiebeln erhält man häufig im Bund. Sie sollten möglichst frisch verarbeitet werden.  Anhand des Zwiebelgrüns lässt sich ihre Frische abschätzen: Je knackiger das Zwiebelgrün, desto frischer die Zwiebeln. Im Kühlschrank bleiben sie zwei bis drei Tage lang frisch. Sind keine Frühlingszwiebeln zur Hand, kann etwas Lauch in der Suppe mitgekocht werden. Für die Dekoration eignet sich in Ringe geschnittener Schnittlauch.

INGWER

Bei frischen Ingwerwurzeln ist die braune Haut dünn und kann mitverwendet werden. Ältere Knollen lassen sich gut mit dem Sparschäler schälen. Bleibt von der Ingwerwurzel etwas übrig, kann der Rest eingefroren werden. Beim Nächsten Gebrauch kann man die gewünschte Menge abreiben und den Rest wieder einfrieren. Wer mag, kann mit dem Rest einen würzigen, wärmenden Ingwertee aufgiessen.

TOMATE

Tomaten schmecken erst richtig gut, wenn sie reif sind. Idealerweise sollten sie am Strauch rot werden. Unreif geerntete Tomaten aus dem Gewächshaus reifen zwar nach und werden weicher und rot, viele Sorten entwickeln aber beim Nachreifen kein Aroma mehr. Tomaten mögen keine Kühlschränke, sie verlieren in der Kälte an Aroma. Zum Lagern sollten Tomaten an einem luftigen Platz lagern. Ideal sind Temperaturen zwischen 12-18 Grad.