7.08.2018

Schulanfang – Fit für die Schule

Es ist wieder so weit: Zu Hunderttausenden packen Schülerinnen und Schüler nach den Ferien ihren Schulsack und machen sich auf den Weg in ihre Klassenzimmer. Egal, ob es der allererste Schultag ist oder der erste in einer neuen Klasse: Die richtige Zwischenverpflegung ist jetzt besonders wichtig! Kinder haben geringere Nährstoffreserven als Erwachsene und benötigen durch ihr Wachstum und wegen der vielen Bewegung reichlich Energie. Ein ausgewogenes Znüni bringt die Gehirnzellen auf Trab und liefert den Kindern und Jugendlichen genügend Schwung und Energie zum Denken.

Einfache Znünis
Zu einem guten Snack gehören stets eine Portion Gemüse und Früchte, daneben Vollkornbrot oder Vollkorncracker und etwas Käse oder Schinken. Am besten bieten sich Früchte- und Gemüsesorten wie Äpfel, Birnen, Radieschen und Cocktailtomaten an, die nur gewaschen oder ein wenig gerüstet werden und schon fürs knackige Znüni bereitstehen. Übrigens: Eine Kinderportion ist ungefähr eine Kinder-Handvoll. Kinder haben kleinere Hände und brauchen somit auch kleinere Portionen als Erwachsene. Deshalb lieber kleine Äpfel und Birnen einkaufen und nur eine Portion Gemüse, die in die Hand des Kindes passt, in die Znüni-Box legen.

Spiess macht Spass
Viele Frucht- und Gemüsesorten können bereits am Vorabend vorbereitet und luftdicht verpackt im Kühlschrank gelagert werden, das spart morgens Zeit. Wenn es ganz schnell gehen muss, kann eine Früchteportion auch durch 1,5 dl Fruchtsaft oder Smoothie ersetzt werden.

Ein guter Tipp für Gemüse- und Früchtemuffel: Gemüse und Früchte schmecken gleich doppelt so gut, wenn sie in mundgerechte Stücke geschnitten sind. Empfindliche Früchte wie Melonen oder Nektarinen kann man in Würfel schneiden und auf Zahnstocher stecken – so lassen sich die Fruchtwürfel in der Schule ohne klebrige Hände geniessen. Aber auch ein Gemüsespiess mit Peperoni, Gurke und Cherrytomaten sieht lecker aus und isst sich wie von alleine.

Abwechslung in der Znüni-box
Wer mehr Zeit zum Vorbereiten hat, kann dem Nachwuchs kreative, gemüse- und früchtehaltige Znüni zubereiten: Muffins lassen sich Peperoniwürfel und Mais zu feinen Pizza-Muffins umwandeln. Wer die süsse Variante bevorzugt, kann unter den Teig eine Extraportion Früchte wie Apfelwürfel, Himbeeren oder Cranberries mischen.

Ebenfalls vorbereiten lassen sich selbstgemachte Müesliriegel oder Cookies. Mit einem hohen Anteil an getrockneten Früchten wird der Snack süss und vitalstoffreich. Obendrein lässt sich durch Trockenfrüchte zugesetzter Haushaltszucker einsparen.

Ein ganz anderer – dafür knackiger und obendrein gesunder Knabberspass sind Gemüsechips. Diese kann man zusammen mit einem feinen Quarkdipp in den Ranzen packen.

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Rüebli, längs in ca. 1 mm dünne Scheiben gehobelt
  • 1 rohe Rande, in ca. 1 mm dünne Scheiben gehobelt
  • 2 Prisen Salz
  • 200 g Hüttenkäse
  • 50 g Rucola, grob geschnitten
  • 1/4 TL Salz
  • wenig Pfeffer

Zubereitung
Gemüse auf zwei Kuchengitter verteilen, diese auf je ein Backblech stellen.

Trocknen: ca. 1 1/2 Std. im auf 90 Grad vorgeheizten Ofen (Heissluft), dabei 3-mal wenden und die Ofentür mit einem Kellenstiel einen Spaltbreit offen halten. Herausnehmen, salzen, auf den Gittern auskühlen.

Hüttenkäse mit dem Rucola pürieren, würzen, zu den Gemüse-Chips servieren.

Haltbarkeit: in einer Dose gut verschlossen ca. 1 Woche.

LINK: Rucola Dipp mit Gemüse-Chips

Wir wünschen es guet’s Znüni.

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