25.07.2017

Sommergemüse Tomaten

Das Lieblingsgemüse
Sie ist rot, rund und schmeckt nach Sommer: die Tomate.
Tomaten sind das zweitbeliebteste Gemüse in der Schweiz – nach den Rüebli. Eine Person isst pro Jahr durchschnittlich etwa 7 Kilo Tomaten. Mitunter in Form von Cherry- und Datteltomaten, Rispen- und Fleischtomaten, als runde Tomaten, Tomatenpüree und verarbeitet in Tomatengerichten.
Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen und sind ein Fruchtgemüse. Das bedeutet, dass Tomaten wie Früchte aus einer Blüte entstehen, aber wie Gemüse an einjährigen Pflanzen wachsen, also nicht an Büschen und Bäumen.

Tomaten lassen sich vielfältig verarbeiten
Was jeder sicher schon öfters gegessen hat sind Spaghetti mit Tomatensauce. Unter den Vorspeisen ist der Tomaten-Mozzarella-Salat der Klassiker, und Tomaten gehören selbstverständlich auch auf die jede Pizza. Unter den Tomatenspeisen sind Suppen ebenfalls sehr beliebt. Die Einsatzmöglichkeiten des Paradiesapfels, wie das runde Fruchtgemüse auch genannt wird, sind nahezu unbeschränkt. Tomaten geben Gratins, Gemüsepfannen oder Quiches eine säuerlich-fruchtig Note, Risotto eine schöne rote Farbe und dem Couscoussalat ein frisches Etwas.
Als Gewürze passen Knoblauch, Rosmarin, Oregano und Basilikum ausgezeichnet zu Tomatengerichten. Wer neue Geschmacksvariationen ausprobieren möchte, probiert mal frischen Salbei, Curry, Fenchelsamen, Kreuzkümmel oder Paprikapulver.

Geschmack des Sommers
Am besten schmecken die im Sommer sonnengereiften und gartenfrischen Tomaten. Gerne möchte man diesen Genuss mit in den Winter nehmen. Einkochen macht dies problemlos möglich. Ein selbstgemachtes, aus frischen Tomaten eingekochtes Tomatensugo schmeckt einfach himmlisch.
Lange haltbar sind Tomaten auch, wenn sie im Ofen getrocknet werden. Getrocknete Tomaten aromatisieren einen Risotto oder schmecken eingelegt in Öl vorzüglich als Antipasti.
Durch Einfrieren können Tomaten ebenfalls lange haltbar gemacht werden. Das Tiefkühlen lässt sie allerdings weich und matschig und so eigenen sich aufgetaute Tomaten schlecht zum roh essen. Sie ergeben dafür feine Saucen und Suppen. Friert man Tomaten als Würfel oder Scheiben ein, sollte die Haut vorher entfernt werden, sie wird durch das Tieffrieren hart und zäh. Man kann Tomaten auch als Püree einfrieren.

Rote Karte für Grüne Tomaten – Grüne Karte für rote Tomaten
Rote Tomaten sind gesund. Dafür sorgen insbesondere die sekundären Pflanzenstoffe Carotin und Lycopin. In der Tomate sind die beiden Stoffe hauptsächlich für die leuchtend rote Farbe verantwortlich. Im Körper wirken sie antioxidativ und stimulieren das Immunsystem. Im Gegensatz zu Vitaminen ist Lycopin nicht hitzeempfindlich. Im Gegenteil: Lycopin wird durch Erhitzen für unseren Körper erst richtig wertvoll. Deshalb ist es vorteilhaft, Tomaten regelmässig in gekochter Form, etwa als Sauce oder Suppe, zu essen.
Anders sieht es bei grünen Tomaten aus. Bei ihnen handelt es sich um keine spezielle Sorte, sondern um unreife Tomaten. Grüne Tomaten sollten nicht gegessen werden, da sie das giftige Alkaloid Solanin enthalten. Isst man zuviel davon, kann es zu Kratzen im Hals, Magenbeschwerden und Erbrechen führen. Während des Reifevorgangs baut sich das Solanin ab. Deshalb ist es bei Tomaten wichtig, gut ausgereifte Früchte zu verwenden.

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