Magnesium

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Mit einem Bestand von 25 g ist Magnesium der vierthäufigste Mineralstoff im Körper. Davon sind 60 % in den Knochen deponiert, etwa 30 % in den Muskeln. Die restliche Menge verteilt sich auf die Zellen im ganzen Körper.
Magnesium ist bei über 300 Stoffwechselvorgängen involviert. Wird zu wenig Magnesium aufgenommen, greift der Körper auf die Reserven der Knochen zurück, um den Bedarf zu decken. Von einem Magnesiummangel sind das zentrale Nervensystem, das Herz-Kreislaufsystem, der Verdauungstrakt und die Muskulatur betroffen.

Funktion im Körper

  • Sorgt für einen ausgeglichenen Energiestoffwechsel
  • Reguliert den Kalzium-, Kupfer-, Zink- Kalium- und Vitamin-D-Spiegel
  • Wichtig für die normale Muskel- und Nervenfunktion
  • Hält die Knochen und Zähne gesund
  • Reguliert die Speicherung und Freisetzung von Hormonen

Mangelerscheinungen

  • Gefühllosigkeit, Kribbeln in Händen und Füssen
  • Muskelschwäche
  • Muskelkrämpfe
  • Herz-Rhythmusstörungen
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • Verwirrtheit

Überdosierung

Übelkeit und Erbrechen
Herz-Rhythmusstörungen
Verminderte Reflexe
Atembeschwerden

Wechselwirkungen

+ Vitamin D fördert die Aufnahme.
– Nahrungsfasern, Phytinsäure (z. B. in Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten), Phosphate (z. B. in Schmelzkäse, Wurstwaren) und Oxalate (v. a. in Rhabarber, Spinat, Krautstiel) hemmen die Aufnahme von Magnesium. Ein erhöhter Kalziumspiegel oder chronischer Alkoholkonsum fördern die Ausscheidung von Magnesium über den Urin.

Quellen

Nüsse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, grüne Gemüsesorten.

Zufuhrempfehlungen

(männlich/weiblich)
Jugendliche 400 mg / 350 mg
Erwachsene 350 mg / 300 mg
Personen ab 65 Jahren 350 mg / 300 mg

«5 am Tag» hilft bei der Mineralstoff- und Spurenelementversorgung

300 mg Magnesium werden entweder von 370 g Krautstiel, 520 g Spinat, 680 g Kohlrabi, 850 g Erbsen oder 1 kg Kefen, Bananen oder Holunderbeeren geliefert.