Pantothensäure

Der Name dieses wasserlöslichen Vitamins leitet sich vom griechischen Wort «pantos» (überall) ab, da Pantothensäure in allen lebenden Zellen vorkommt.
Pantothensäure ist im Vergleich zu anderen Vitaminen gegenüber Sauerstoff und Licht verhältnismässig stabil, reagiert aber empfindlich auf Hitze. Beim Kochen ist mit einem Verlust bis zu 50 % zu rechnen. Werden Lebensmittel konserviert, zermahlen oder tiefgekühlt, gehen bis zu 80 % der Pantothensäure verloren.
Wie viel Pantothensäure der Körper täglich benötigt, konnte noch nicht endgültig festgelegt werden. Bei den Empfehlungen für die Tageszufuhr handelt es sich um Schätzwerte mit einem Sicherheitszuschlag.

Funktion im Körper

  • Unterstützung des Auf- und Abbaus von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen
  • Energiegewinnung aus Nährstoffen
  • Aufbau von essentiellen Fetten und Steoriden, Hormonen und Neurotransmittern
  • Bildung von roten Blutkörperchen, Sexual- und Stresshormonen

Mangelerscheinungen

  • Erst bei mehrmonatiger starker Unterernährung kann es zu unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Magen-Darm-Störungen, Herzklopfen, schlechte Wundheilung und niedrigem Blutdruck kommen.

Überdosierung

Nicht bekannt.

Wechselwirkungen

+ Vitamin B12, Vitamin A, Vitamin B6, Folat und Biotin unterstützen die Verwertung von Pantothensäure.
– Ethanol (reiner Alkohol) senkt den Pantothensäuregehalt im Gewebe

Quellen

Innereien, Fisch, Erdnüsse, Champignon, Eier, Milch, Hülsenfürchte, Vollkorngetreide

Zufuhrempfehlungen

Jugendliche 6 mg
Erwachsene 6 mg
Personen ab 65 Jahren 6 mg

«5 am Tag» hilft bei der Vitaminversorgung

Zur Deckung des Tagesbedarfs braucht es 220 g Steinpilze, 270 g Champignons, 430 g Sojasprossen, 660 g grüne Bohnen, Broccoli, Endivie oder Mais, 880 g Blumenkohl oder Kefen.