Monoterpene

Monoterpene riechen aromatisch und sind Hauptbestandteil von ätherischen Ölen wie z. B. Zitrus-, Fenchel-, Pfefferminz- oder Kümmelöl. Von den Monoterpenen kommt das Limonen am häufigsten in Nahrungspflanzen vor. Es befindet sich insbesondere in den Schalen von Orangen, Grapefruit und Zitronen. Monoterpene werden in der Lebensmittelindustrie auch als Aromastoffe zur Aromatisierung von Getränken, Backwaren und Desserts eingesetzt.

Wirkung

  • Cholesterinsenkend
  • Antibiotisch (d. h. sie hemmen das Wachstum von Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen)

Verringert möglicherweise das Risiko für

  • Bestimmte Krebskrankheiten wie Prostata-, Dickdarm- und Lungenkrebs.

Vorkommen

In Zitronen- und Orangen (in Schale und Saft), Kümmel, Ingwer, Weintrauben, Aprikosen, Minze, Sellerieblätter und Gewürzen.

Zu Beachten

Monoterpene sind gegenüber Licht und Sauerstoff sehr empfindlich. Ätherische Öle sollten deshalb geschützt aufbewahrt werden.

Anmerkung

Eine Empfehlung für die tägliche Zufuhr ist wissenschaftlich noch nicht definiert.

Sekundäre Pflanzenstoffe sollten nicht isoliert über Tabletten o. ä. eingenommen werden, da unerwünschte Nebenwirkungen entstehen können. Vermutlich sind auch die zahlreichen anderen Inhaltsstoffe in Lebensmitteln notwendig, damit sich die gesundheitsfördernde Wirkung entfalten kann.